Kurzweilige Veranstaltung zum Gedächtnistraining am 08.01.2026 mit Birgit Grosshans

Ist es nicht jedem schon passiert, dass er eine Person vor sich hatte und spontan den Namen nicht wusste? Auf solche und viele andere Situationen machte die zertifizierte Gedächtnistrainerin Birgit Grosshans aus Karlsruhe in ihren einleitenden Ausführungen aufmerksam. Mit kurzweiligen Übungen erhielten die zahlreichen Teilnehmer Einblicke in die Funktionen des Gehirns und wie es spielerisch in Schwung gehalten werden kann. Am Beispiel einer Walnuss mit ihren zwei Hälften verdeutlichte sie den zweiteiligen Aufbau des Gehirns mit seinen 80 Milliarden Gehirnzellen. Beim Gedächtnistraining geht es darum, durch einfache Übungen die beiden Gehirnhälften immer wieder zu vernetzen, um aus dem riesigen Speicher an Daten die gesuchte Information abrufen zu können.

 

Viel Spaß machten die praktischen Übungen, die den Teilnehmern vor Augen führten, wie man sein Gedächtnis trainieren kann. So galt es zum Beispiel sich anhand der fünf Finger Vornamen zu merken, die eine Weile später abgerufen werden sollten. Die Zuordnung zu den Fingern stellten eine Brückenfunktion dar. Auch wurden Vornamen nach den Buchstaben des Alphabets abgefragt. Nicht jedem ist dabei spontan ein Name eingefallen. Zur Erheiterung trugen die Hinweise bei, dass man von gewohnten täglichen Ritualen auch mal abweichen sollte, so zum Beispiel die Zähne mit der anderen Hand zu putzen. Dadurch würden die Gehirnfunktionen aktiviert. Abschließend gab Frau Grosshans mit auf den Weg, dass sich gerade Senioren täglich ein kleines und einfaches "Gehirnjogging" in ihr tägliches Leben einbauen sollten.

 

Die SNW Vorsitzende Renate Bernhardt dankte Frau Grosshans für ihr Kommen, für ihre

aufschlussreichen Ausführungen und vor allem für die zu Teil mit Witz versehenen Übungen. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass die erste Vortragsveranstaltung in diesem Jahr bei den Teilnehmern offenbar gut angekommen ist. Erstmalig fand der SNW-Vortrag

im neuen Waldbronner Saal statt. Sie dankte dabei besonders Herrn Wein, der kurzfristig für die Bestuhlung gesorgt hatte.